Vorgeschichte

Der Private Lehrgang für Islamologie ist das Projekt mit der größten Nachfrage und den erkennbar nachhaltigsten Auswirkungen auf das Bildungsniveau der Muslime im deutschsprachigen Raum.

Der Lehrgang startete 2001 in Frankfurt/M. im kleinen Rahmen als Pionierprojekt. Wegen der großen Nachfrage kamen bereits nach wenigen Monaten zwei weitere Kursorte hinzu. Mittlerweile hat sich der Lehrgang in allen drei Ländern des deutschsprachigen Raumes – Deutschland, Österreich und Schweiz – etabliert und ist zu einer gefragten Institution einer islam-konformen islamisch-wissenschaftlichen Ausbildung geworden.

Bemerkenswert ist, dass zu den Teilnehmern dieses Lehrgangs immer wieder auch (promovierte) Absolventen der universitären Ausbildungsgänge der „Islamwissenschaften“ gehören. Diese Personen nutzen im Lehrgang die Chance, sich erstmals wissenschaftlich mit dem Islam auseinanderzusetzen und sich fundiertes Wissen in den wichtigsten Disziplinen der Islamischen Wissenschaften anzueignen. Sie betreten mit dem Lehrgang wie alle anderen Teil­nehmenden völliges akademisches Neuland, da sie während ihres Studiums der „Islamwissenschaften“ niemals oder nur marginal mit den islamischen Fachwissenschaften in Berührung kamen und in den Fachbibliotheken bisher keine deutsche Fachliteratur über diese Wissenschaften zur Verfügung gestellt wird. Auch lernen sie hier erstmals die Verdienste der großen islamischen Gelehrten und Wissenschaftler für die geistige und zivilisatorische Entwicklung Europas kennen und schätzen. Viele von ihnen gelangen nach Abschluss des Lehrgangs zu der Erkenntnis, dass diesem akademischen Skandal – der irreführenden Benennung eines Studienganges als „Islamwissenschaft“, in dem die Islamischen Wissenschaften weder bekannt sind und noch gelehrt oder genannt werden – abgeholfen werden muss.